Am Osterwochenende stand für das Schweizer Field Lacrosse Nationalteam der Damen ein intensiver Härtetest auf internationalem Parkett an: das Easter Tournament der European Lacrosse Federation in Belgien. Unter der Leitung von Head Coach Colleen und Assistant Coach Thierry nutzte das Team die Gelegenheit, weiter zusammenzuwachsen, wertvolle Spielpraxis zu sammeln sowie wichtige Impulse im Hinblick auf die Division 2 Weltmeisterschaft im Sommer in Polen mitzunehmen.
Bereits in der Gruppenphase warteten mit South Africa und Tschechien am Samstag sowie Deutschland und Belgien am Sonntag starke Gegnerinnen. Die Schweizerinnen traten von Beginn an geschlossen, fokussiert und mit viel Energie auf. Mit Ausnahme der Partie gegen South Africa konnte das Team alle Spiele für sich entscheiden und zeigte dabei immer wieder sein spielerisches Potenzial.
Am Sonntag folgte der verdiente Einzug ins Finale – erneut gegen South Africa. Die Schweiz kämpfte leidenschaftlich, zeigte Herz und Wille bis zur letzten Minute, musste sich aber auch im zweiten Aufeinandertreffen geschlagen geben. Trotzdem überwiegt klar das Positive: Mit einem starken 2. Platz unter sieben Teams setzte das Team ein deutliches Ausrufezeichen und bestätigte seine aufsteigende Form.
Besonders beeindruckend war die Entwicklung über das gesamte Turnier hinweg. Von Spiel zu Spiel wurde das Team kompakter, mutiger und effizienter. Der Teamzusammenhalt war jederzeit spürbar und spiegelte sich direkt auf dem Feld wider. Alle Spielerinnen leisteten ihren Beitrag zum Erfolg: starke Saves im Goal, eine kompromisslose Defense, laufstarkes und spielintelligentes Mittelfeld sowie ein durchsetzungsfähiger und torgefährlicher Angriff.
Das Turnier bot zudem eine wichtige Bühne für Spielerinnen, die sich im Rahmen von Tryouts für das Nationalteam empfehlen wollten – und diese Chance wurde genutzt.
Das ELF Easter Tournament war damit nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein wichtiger Schritt in der Vorbereitung auf die kommenden Herausforderungen. Mit viel Selbstvertrauen, neuem Schwung und wertvollen Erkenntnissen blickt das Team nun in Richtung Weltmeisterschaft in Polen.
